Mikroabenteuer für Anfänger

Ein facebook-Post erwähnte den Begriff Mikroabenteuer und anmierte uns, endlich mit den E-Bikes zu kleinen Abenteuern aufzubrechen. Satteltaschen packen und dann der Nase lang die Elbe hoch (Richtung Quelle).
Unser erstes Mikroabenteuer:
Glienitz – Hitzacker (Westseite) – mit der Fähre nach Bitter übersetzen und dann wunderschön meist auf dem Deich mit super Blick aufs Elbland nach Dömitz – Unbesandten – Burg Lenzen.
Rückfahrt am nächsten Tag: Fähre übersetzen in Lenzen – Höhbeck – Damnatz – Hitzacker – Glienitz. 120 km voller neuer Eindrücke, Kopf leer, Po wund, Herz voll 🙂
Unsere „Geheimtipps“: Übernachtung Burg Lenzen, Wald-Cafe mit Historie Kietz, Pension und lecker Essen direkt am Deich Elbeglück, Kaffee ohne Gedöns aber super Blick in Damnatz, der besondere Campingplatz in Hitzacker Destinature auch mit lecker Kaffee und Kuchen!
Heute geht es wieder für 3 Tage los, in die andere Richtung Bleckede …..
Hintergrund:
Alastair Humphreys definierte Microadventures als Outdoor-Abenteuer, die jeder im Alltag und in seiner Umgebung erleben kann. Nach Deutschland kam der übersetzte Begriff dann dank Christo Foerster, der 2018 das Buch “Mikroabenteuer: Raus und machen!” veröffentlichte.
Vor 2 Jahren bin ich mit meiner portugiesischen Freundin den portugiesischen Pilgerweg von Porto nach Santaigo de Compostela in Spanien gelaufen. Das hat mir so gut gefallen, dass ich dieses Erlebnis hier nach Deutschland übertragen wollte. So bin ich dieses Jahr auf einem markierten Wanderweg 145 km in 8 Etappen von der Stiftskirche in Aschaffenburg bis zum Dom von Speyer gelaufen. Schade, dass man hier keine anderen Pilger trifft, aber den ganzen Tag in der wunderschönen Natur unterwegs zu sein hat dafür entschädigt. Und der Dom von Speyer war ein beeindruckendes und würdiges Ziel !